FASTBOX auf Expansionskurs
Bericht: Kurier | 19.03.2010
Werkstättenkette - Friedrich Neubauer wirft einen Blick aus dem Fenster - und strahlt über das ganze Gesicht. Der Frühlingsbeginn beschere der gesamten KfZ-Werkstätten-Branche florierende Geschäfte. So auch "seiner" FASTBOX. Die 1994 von der Denzel-Group gegründete "All-Marken-Werkstätte" ging vergangenen Monat, nach einem Management-Buy-out, komplett in seinen Besitz über. "Reifenwechsel, das ist in den kommenden zwei Monaten, neben Bremsen und Steinschlagreparaturen, unser Hauptgeschäft", verrät Neubauer. 2009 erwirtschafte Fastbox mit österreichweit 20 Werkstätten (neun davon in Wien) und 100 Mitarbeitern einen Umsatz von 9,2 Millionen Euro. "Ein Gewinn ist sich nicht ausgegangen", sagt der FASTBOX-Chef. Für das laufende Jahr sei dies aber einkalkuliert.
Neue Standorte
Den Umsatz will Neubauer in drei Jahren um 20 Prozent steigern. Deshalb setzt er voll auf Expansion. Bis 2013 sollen zehn FASTBOX-Werkstätten hinzukommen, auch über ein Franchise-Modell. Warum eigentlich FASTBOX den Vorzug gegenüber einer Markenwerkstätte geben? Neubauer: "Wir agieren unabhängig von Herstellerinteressen, sind oft schneller und auch günstiger." Um 25 Prozent, beispielsweise bei einem "Golf-Service". "Was aber nicht heißt, dass wir es schlampiger machen."

